Netzwerke

Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum

Die Konferenz ist ein offener Zusammenschluss von Zentren, Lehrprogrammen und Koordinationsstellen an Universitäten, sonstigen Hochschulen und außerhalb von Hochschulen sowie Einzelpersonen im deutschsprachigen Raum, die sich mit Frauen- und Geschlechterstudien befassen.

Zur Homepage der Konferenz: www.genderkonferenz.eu

 

Arbeitsprinzipien der Konferenz als Netzwerk

Die Konferenz veranstaltet regelmäßig Jahrestreffen. Diese bieten den Einrichtungen und Einzelpersonen den Rahmen, über Fragen und Probleme der Frauen- und Geschlechterstudien zu beraten und auf dieser Grundlage hochschulpolitisch und allgemeinpolitisch zu agieren, z.B. Beschlüsse zu fassen und diese zu veröffentlichen. Gegebenenfalls finden zwischen den Jahrestreffen weitere Zusammenkünfte oder wissenschaftliche Tagungen statt.

Beschlüsse bei den Jahrestreffen

Beschlussanträge sollten vorweg formuliert und an alle Einrichtungen verschickt werden. Wenn sie von mindestens drei Einrichtungen unterstützt werden, sind sie bei den Treffen zu behandeln und abzustimmen.
Über die Behandlung von Beschlussanträgen, die von weniger als drei Einrichtungen unterstützt werden sowie über Ad-hoc-Anträge, die sich im Laufe eines Treffens ergeben, entscheidet das Abschlussplenum mehrheitlich.
Mit Mehrheit gefasste Beschlüsse werden allen Einrichtungen zur weiteren Verwendung schriftlich zur Verfügung gestellt.

Beschlüsse zwischen den Jahrestreffen

Sieht eine Einrichtung gemeinsamen Handlungsbedarf zwischen den Jahrestreffen, kann sie ein schriftliches Beschlussverfahren initiieren.

Darüber hinaus besteht ein Aktionskomitee, das in Fällen dringenden hochschul- oder allgemeinpolitischen Handlungsbedarfs im Bereich der Bundesrepublik Deutschland die Initiative für eine öffentlichkeitswirksame Aktion ergreift und umgehend unter den Mitgliedern zur Abstimmung stellt.

Die Gründung der Konferenz erfolgte 2006 auf der Jahrestagung der FH Frankfurt am Main, die vom gFFZ und von KonZen durchgeführt wurde.