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Verfassungsauftrag Gleichberechtigung

Konsequenzen für die Fortschreibung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetztes (HGlG).


Das Hessische Gleichberechtigungsgesetz (HGlG) gilt bundesweit als eines der fortschrittlichsten Gleichberechtigungsgesetze für den öffentlichen Dienst, es ist noch bis Dezember 2006 in Kraft.

Das Gesetz basiert auf dem Verfassungsauftrag des Art. 3 Abs.3 Grundgesetz, der dem Staat u. a. die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung als Aufgabe zuweist.

Seit dem in Kraft treten des HGlG konnten im öffentlichen Dienst Fortschritte in Richtung Gleichberechtigung erzielt werden und Frauenbeauftragte haben wesentlich dazu beigetragen, notwendige Veränderungen in Gang zu bringen und umzusetzen.

Mit Gender Mainstreaming, den Antidiskriminierungsrichtlinien der EU und Management Diversity sind weitere Instrumente entwickelt worden, die die Durchsetzung der Gleichberechtigung und Chancengleichheitspolitik zum Ziel haben.

Die geplante Fortschreibung des HGlG über 2006 hinaus erfolgt auf dem Hintergrund der EU-Vorgaben und unseres föderativen Systems. Dabei geht es darum, dem Ziel der Chancengleichheit auch unter Berücksichtigung der Veränderungsprozesse im öffentlichen Dienst und knapper Ressourcen weiterhin Gültigkeit zu verschaffen.

Programm

10.00 Uhr

Begrüßung durch Prof. Dr. Sibylla Flügge und Mechtild M. Jansen

10.30 Uhr

Fachvorträge:

HGlG und Gender Mainstreaming: Leitbild, Erfahrungen und Perspektiven
Dr. Clarissa Rudolph, Uni Marburg

Rechtliche Bedeutung des Verfassungsauftrags zur Herstellung der
Gleichberechtigung
Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Uni Frankfurt/Main

Europäische Antidiskriminierungspolitik und ADG-Debatte – Impulse für das HGlG - Susanne Dern, Uni Marburg

12.30Uhr

Mittagspause
Diskussion, Austausch und Information

13.30 Uhr

Podiumsdiskussion:

Strategien und Begründungen zur Weiterentwicklung des HGlG
Susanne Dern, Dr. Clarissa Rudolph, Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Beate Weißmann,
Dr. Dagmar Eberhardt, HSM (angefragt)
Moderation: Dorothee Beck, Frankfurt/M

15.00 Uhr

Frankfurter Erklärung: Votum der Teilnehmerinnen

15.45 Uhr

Gleichberechtigung mal anders: Kabarett mit Hilde Wackerhagen

16.45 Uhr

Schlusswort Prof. Dr. Sibylla Flügge, FH Frankfurt/Main

17.00 Uhr Ende der Veranstaltung


Termin: Donnerstag, 13. Oktober 2005, Gebäude 8 Raum 111-112 (Kleiststr.)
Ort: Fachhochschule Frankfurt/M.

Anmeldung: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Referat IV, Postfach 32 20, 65022 Wiesbaden, Tel.: 0611/32-4041/42, Fax: 0611/32–4077, E-Mail: m.m.jansen@hlz.hessen.de

Anmeldeschluss: 05.10.2005

Das genaue Programm mit Anmeldeformular können Sie downloaden.