
Veranstaltung am 5. September 2008, 15 bis 20 Uhr
Ort: RÖMER9, Evangelische Stadtakademie Frankfurt (Römerberg 9), Frankfurt am Main
Veranstalterinnen: Hessische Landeszentrale für politische Bildung mit Unterstützung von:
Cornelia Goethe Centrum der Universität Frankfurt am Main, gFFZ, Katholische Erwachsenenbildung, Kulturamt Frankfurt am Main
Simone de Beauvoir war bereits zu ihren Lebzeiten eine Legende. Heute ist sie beinahe in Vergessenheit geraten. Unvergessen ist aber der von ihr geprägte Satz: Man wird nicht als Frau geboren. Man wird dazu gemacht.
In diesem Jahr ist der 100. Geburtstag von Simone de Beauvoir Anlass genug, Leben und Werk der so vielfältig begabten und engagierten Philosophin und Schriftstellerin in Erinnerung zu rufen und nach der aktuellen Bedeutung ihrer philosophischen und literarischen Schriften zu fragen.
Programm:
15.00 Uhr Kaffee und Begrüßung:
Pfarrerin Ute Knie, M.A., Leiterin der Ev. Stadtakademie
Mechthild M. Jansen, Hess. Landeszentrale für politische Bildung
Einführung: Dr. Ingeborg Nordmann
15.30 bis 16.00 Uhr Vortrag:
Freiheit, Verantwortung, Engagement. Die politische Existenzphilosophie Simone de Beauvoirs
Ursula Konnertz, Mitherausgeberin der "Philosophin", Tübingen
16.30 bis 17.00 Uhr Vortrag:
Liebe schreiben: Simone de Beauvoir und Theresa von Avila
Prof. Dr. Barbara Vinken, Allgemeine und Französische Literaturwissenschaft, Universität München
17.30 bis 18.00 Uhr
Film zu Simone de Beauvoir
18.00 bis 19.30 Uhr Podiumsgespräch:
Wie aktuell ist das "andere Geschlecht"?
Prof. Dr. Barbara Hahn, Literaturwissenschaft, Universität Vanderbilt, USA
Prof. Dr. Claudia Gather, Soziologie, FH Berlin
Moderation: Dr. Käthe Trettin, Philosophin und Publizistin, Frankfurt am Main
Schlusswort: Gabriele Wenner, Frauenreferat Frankfurt
Programmflyer hier zum Download.