
Forschungs- und Entwicklungsprojekte:
Das gFFZ hat im Forschungsschwerpunkt des HMWK „Genderforschung und Gleichstellung der Geschlechter“ erfolgreich Mittel eingeworben für ein 18monatiges Forschungsprojekt unter dem Titel „Aspekte der Studienfach- und Hochschulwahl von jungen Frauen im MINT-Bereich – eine ressourcentheoretische Perspektive“
Beginn 01.05.2010.
An allen hessischen Fachhochschulen sollen Interviews mit Studentinnen der Elektrotechnik und des Maschinenbaus geführt werden.
Mehr zu diesem Projekt demnächst hier.
Zur Zeit werden bundesweit die Bemühungen verstärkt, mehr Frauen für technische Studiengänge zu begeistern. So hat beispielsweise das BMBF, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, einen nationalen Pakt zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft geschlossen, mit dem „das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft veränder(t), junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeister(t) sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft“ gewonnen werden sollen. „Der Pakt ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung 'Aufstieg durch Bildung'.“ (siehe: www.komm-mach-mint.de).
Auch in Hessen ist der Handlungsbedarf groß: an den hessischen Fachhochschulen liegen die Zahlen der Studentinnen in technischen Fächern zum Teil unter dem Bundesdurchschnitt, zum Teil aber auch darüber. Initiativen der einzelnen Fachhochschulen und Fachbereiche zur Gewinnung von Studentinnen scheinen unterschiedlich erfolgreich zu sein; die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge schaffen neue Chancen für Frauen, aber auch neue Risiken.
Das gFFZ hat dazu im Mai eine umfangreiche Studie veröffentlicht.
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Neues Forschungsprojekt im gFFZ
Prozesse des Doing Gender sind in der Geschlechterforschung umfangreich untersucht worden, Ernährung fand jedoch dabei bislang wenig Aufmerksamkeit. Umgekehrt ist die Beschäftigung mit den > Geschlechterdifferenzen in den Ernährungswissenschaften selten. Das geplante Forschungsvorhaben will diese doppelte Lücke füllen. Hierzu wird der Untersuchungsblick auf das kulinarische Praxisfeld gerichtet, das aus physiologischen Gründen für die soziale Kultur eine hohe Alltagspräsenz und Alltagsrelevanz besitzt. Als empirisches Material dienen Werbeclips zu Nahrungsprodukten in ausgewählten Fernsehsendern, die inhaltsanalytisch und gestaltungstechnisch untersucht werden.
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