

Die Robert Bosch Stiftung st eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861 bis 1942) fort. Die Stiftung beschäftigt sich vorrangig mit den Themenfeldern Völkerverständigung, Bildung und Gesundheit. Darüber hinaus befasst sie sich mit Fragestellungen der Wissenschaft.
Im Bereich Wissenschaft und Forschung erarbeitet die Stiftung in ihren Programmen modellhaft Wege, die Potenziale wie Nachwuchs, Forscher im Ausland oder Frauen für Wissenschaft und Forschung erschließen können. Genauere Angaben finden Sie hier. Im Bereich Gesundheit und Humanitäre Hilfe werden Projekte gefördert zur klinischen Pflegeforschung, der Transfer von evidenzbasiertem Pflegewissen, akademische Strukturen in der Pflege, das Graduiertenkolleg "Multimorbidität im Alter" und die Geschichte der Pflege. Genauere Angaben finden Sie hier.
Förderaspekte und Förderverfahren
Sie versteht sich sowohl als operativ tätige Stiftung, die ihre Ziele mit Eigenprogrammen verfolgt, als auch als fördernde Stiftung, die es Dritten ermöglicht, interessante Ansätze – Projekte und Initiativen – zur Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben im In- und Ausland zu entwickeln und umzusetzen.
Mit ihren eigenen Programmen oder von ihr geförderten Projekten will sie Entwicklungen anstoßen und Veränderungen bewirken. Je nach Thema und der damit verbundenen strategischen Ausrichtung entscheidet sie, ob wir das Programm "operativ", d.h. als Eigenprojekt verwirklichen und/oder PartnerInnen dazu suchen, die helfen, mit ihrer Expertise und Erfahrung das Programm zu ergänzen.
Als fördernde Stiftung stellt sie Mittel für Projekte zur Verfügung, die entweder eine Ergänzung zu bereits vorhandenen Programmen darstellen oder diese in innovativer Weise weiterführen, oder zur Verstärkung ihrer Ziele in einzelnen Themenschwerpunkten wesentlich beitragen.
Aufgrund der Vielfältigkeit der Themenstellungen im In- und Ausland beschränkt sie sich in ihrer Methodik der Förderung oder der Förderverfahren nicht. Sie setzt, um ihre Ziele zu erreichen, verschiedene Instrumente ein: Das sind Förderwettbewerbe, Stipendienprogramme, Preisstiftungen, Förderung von Modellprojekten, Einsetzen unabhängiger Kommissionen und Jurys, Politikberatung aufgrund wissenschaftlicher Studien oder Erhebungen sowie Seminare und Kolloquien.
Um Praxis zu verändern, nutzt die Stiftung WissenschaftlerInnen, wissenschaftliche Erkenntnisse und vergibt Studienaufträge. Im "Forschungskolleg Geriatrie" beispielsweise trägt die Stiftung zur langfristigen Etablierung der Geriatrie als eigenständiges Fach in Forschung, Lehre und Klinik bei.
Fremdprojekte
Als fördernde Stiftung ist sie gegenüber neuen Projektideen und Förderbeispielen aufgeschlossen, die aber zu ihren Themen und zu ihrer Förderung passen müssen.
Da der Name der Robert Bosch Stiftung mit dem geförderten Projekt verbunden ist, hinterfragt und prüft die Stiftung intensiv den Nutzen eines Projektes im Sinne ihres Qualitätsstandards und der damit verbundenen Qualitätssicherung.
Ausgeschlossen ist bei Fremdprojekten in der Regel eine rein institutionelle Förderung oder die Deckung von Etatlücken. Die Ziele der Projektidee müssen klar benannt werden können.
Nicht nur aus Gründen der Transparenz soll die Förderung eines Projektes öffentlich bekannt werden. Vielmehr sollen unsere Förderungen Nachahmer finden und damit anderen als mögliches Beispiel dienen. Die Ergebnisse eines Projekts werden nach dem Ende anhand der Projektziele überprüft und bewertet.
Anfrage und Antrag
Hier finden Sie alle Informationen und Dokumente, um eine Förderanfrage für ihre Projektidee an die Stiftung zu richten.
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstr. 31
70184 Stuttgart
Postanschrift
Postfach 10 06 28
70005 Stuttgart
Telefon 0711 46084-0
Telefax 0711 46084-1094
Web: www.bosch-stiftung.de
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