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Arbeitskreis Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit

Entstehung, Ziele, Entwicklungen

„Zur Theoriebildung, Fragen der Ausbildung und Professionalisierung, zur Methoden- und Wissenschaftsentwicklung Sozialer Arbeit gibt es in den letzten Jahren eine Vielzahl von Veröffentlichungen. Ergebnisse aus der Frauen- und Geschlechterforschung werden dabei nicht aufgenommen, obwohl an verschiedenen (Fach)Hochschulen Studienschwerpunkte oder Studienzentren - Gender Studies und Soziale Arbeit - verankert und Frauen - und Geschlechterthemen in der Lehre überall vertreten sind. Ich möchte einen Arbeitszusammenhang ins Leben rufen, der an diesen Diskrepanzen ansetzt und die Möglichkeiten fachlicher Vernetzung nutzt.“

Mit diesen Worten eines Einladungsschreibens startete Gudrun Ehlert, Fachhochschule Rosswein, 2000 eine Initiative zur Vernetzung von GenderforscherInnen in der Sozialen Arbeit. Ziel war ein Forum zu schaffen für fachlichen Austausch, Fachtagungen und Publikationen.

Das erste Treffen im Februar 2001 zeigte sehr deutlich den großen Bedarf für eine kontinuierliche Vernetzung. Seit diesem Zeitpunkt tagt der Arbeitskreis zweimal jährlich.

Themenschwerpunkte, die sich zu Beginn herauskristallisierten, sind bis heute auf der Tagesordnung. Es sind dieses:

  • fachlicher Austausch über Theorie- und Wissenschaftsentwicklungen,
    Geschlechterverhältnisse und Soziale Arbeit
  • Gender-Perspektiven in der Lehre
  • Genderfragen der Lehr- und Hochschulevaluation
  • Genderfragen im Rahmen der Hochschulentwicklung (Modularisierung, Akkreditierung)

Aufgrund der allmählichen thematischen Konzentration des Arbeitskreises auf Genderfragen in Lehre und Forschung an Fachhochschulen erfolgte 2003 dann die Institutionalisierung des bisher informell bestehenden Arbeitskreises als Arbeitskreis des Fachbereichstages Soziale Arbeit (FBTS). Mehr Infos dazu unter: http://www.fbts.de

Als Sprecherinnen wurden Gudrun Ehlert und Lotte Rose gewählt.

Der AK besteht zur Zeit aus etwa 20 aktiv Teilnehmenden und weiteren 20 interessierten KollegInnen im Verteiler. Er ist trotz der Institutionalisierung als Arbeitskreis des Fachbereichstages weiterhin offen für interessierte FachkollegInnen auch außerhalb der Fachhochschulen.

Wer Interesse an der Arbeit des AK „Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit“ hat, wende sich bitte an die Sprecherinnen.