Wir gratulieren ganz herzlich Christina Stappen (Hochschule Darmstadt) zum Henriette-Fürth-Preis 2017! 

Christina Stappen, Bachelor-Absolventin des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit gewinnt in diesem Jahr den Henriette-Fürth-Preis  für ihre Abschlussarbeit „Die Notwendigkeit von Genderkompetenz in der sozialpädagogischen Mädchenarbeit“.

Die Studie überzeugte die Jury, die aus Vertreter_innen der Hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und des öffentlichen Lebens besteht, vor allem durch ihre gesellschafts- und professionspolitische Aktualität. Sie besticht durch ihre hoch engagierte und kluge Auseinandersetzung mit dem Dilemma moderner Mädchenarbeit zwischen reifizierender Differenzmarkierung qua Geschlecht und dem Anliegen, genau diese Differenz überwinden zu wollen – einem Dilemma, dem sich die sozialpädagogische Mädchenarbeit weder in Theorie noch Praxis entziehen kann.Angesichts gegenwärtiger Tendenzen des Anti-Genderismus und der Entpolitisierung Sozialer Arbeit und der in ihr tätigen Professionellen leistet die Studie einen wichtigen Beitrag zur Reformulierung und Differenzierung geschlechterpolitischer Diskurse in der Sozialen Arbeit.

Die BA-Thesis wurde von Dr. Maja Suderland und von Prof. Dr. Yvonne Haffner vom Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit betreut.

Die Laudatio bei der Preisverleihung am 14.07.2017 in Darmstadt hielt die Geschäftsführerin des gFFZ, Prof. Dr. Lotte Rose.

© FB Soziale Arbeit, Hochschule Darmstadt