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TitelGendergerechte Wissensvermittlung in der Informatik
Name der ForscherInnenProf. Dr. Martine Herpers
Institution, an der die Forschung durchgeführt wurde (Fachhochschule, Fachbereich)Hochschule Fulda
KurzbeschreibungEine ausführliche Literaturrecherche konnte belegen, dass es bisher kaum Analysen zu der Gendergerechtigkeit der Aufgaben im Informatikstudium gibt. Von vielen ExpertInnen wird der Effekt der Übungen als vernachlässigbar eingeschätzt und eher fehlende Rollenvorbilder für den Mangel an Frauen in der Informatik verantwortlich gemacht. Damit wurde der Effekt der beständigen Bekräftigung von Rollenstereotypen durch die Aufgaben und Beispiele in der Lehre selbst nie wirklich untersucht. Die Klassifizierung der Stichprobenanalyse hat jedoch schon einige Ergebnisse gebracht. So könnte ein großer Teil der Lehrmaterialien als geschlechterneutral angesehen werden, weil sie aus reinen Mathematik oder Programmieraufgaben ohne Lebensbezug bestehen. Solange Mathematik und Programmierung als Domäne von Männern gelten, können diese Aufgabentypen jedoch nicht als gendergerecht angesehen werden. Mit einer recht einfachen Umgestaltung von Übungsaufgaben und Beispielen könnte eine Quelle für das schiefe Bild der Informatik als Männerfach beseitigt werden. Dazu sollten Aufgaben aus dem Berufsfeld der InformatikerInnen und dem Lebenszusammenhang des Studiums gewählt werden, ohne jedoch auf Klischees zurückzugreifen.
Finanzierung, FördermittelgFFZ
Laufzeit2014-2015
Veröffentlichungen im Zusammenhang mit diesem ForschungsprojektHerpers, M. (2015). Gender Sensitiveness in Computer Science. Abtract Compendium - Gender Summit 7 (Postersession 17). Berlin: EU Gender Summit. Von http://gendersummit.com/images/GS7_Speakers/GS7_ppts/GS7Eu_Abstract_compendium_SML.pdf abgerufen
KontaktMartine.Herpers@informatik.hs-fulda.de
Hochschule Fulda