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TitelEine Mädchenklasse in einer koedukativen Schule - Innovation oder paradoxe Intervention?
Name der ForscherInnenProf. Dr. Cornelia Mansfeld, Prof. Dr. Katharina Liebsch
Institution, an der die Forschung durchgeführt wurde (Fachhochschule, Fachbereich)Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Fb Sozialarbeit/-pädagogik
StichworteKoedukation, Monoeduaktion
Kurzbeschreibung Ausganssituation/Ausgangsfrage: Eine Besonderung von Mädchen in koedukativem Kontext ohne begleitende Unterstützung der Mädchen und ohne öffentliche pädagogische Begründung der Klasse aktiviert traditionelle Vorstellungen von Geschlecht, die entwertend sind. Monoedukation bedarf positiver Würdigung und kann dann sinnvoll und stabilisierend in der Adoleszenz sein. Ziele: - Praxisberatung in der Schule durchzuführen - Einen Beitrag zur Koedukationsforschung leisten. Methodische Umsetzung: Es fanden Gruppendiskussionen mit Schülerinnen, Eltern und LehrerInnen statt. Forschungsergebnisse: Eine Besonderung von Mädchen in koedukativem Kontext ohne begleitende Unterstützung der Mädchen und ohne öffentliche pädagogische Begründung der Klasse aktiviert traditionelle Vorstellungen von Geschlecht, die entwertend sind. Monoedukation bedarf positiver Würdigung und kann dann sinnvoll und stabilisierend in der Adoleszenz sein.
Laufzeit 03/2001-06/2002
Veröffentlichungen im Zusammenhang mit diesem ForschungsprojektMansfeld, Cornelia, Liebsch, Katharina: Von einer innovativen Idee zur paradoxen Intervention. Bedingungen, Kontexte und Erfahrungen mit einer Mädchenklasse in der koedukativen Schule. In: Breitenbach, Eva u.a. (Hg.) Geschlechterforschung als Kritik, Bielefeld 2002, S. 167-204
Kontakt Prof. Dr. Cornelia Mansfeld
EFH Darmstadt
Zweifalltorweg 12
D-64293 Darmstadt