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TitelPartizipative Analyse zu Bedürfnissen und Interessensorientierungen älterer Menschen im Stadtteil Heuberg
Name der ForscherInnenProf. Dr. habil. Monika Alisch, M.A. Frank Dölker
Institution, an der die Forschung durchgeführt wurde (Fachhochschule, Fachbereich)Hochschule Fulda, FB Sozialwesen
KooperationspartnerProf. Dr. Michael May, Hochschule RheinMain, FB Sozialwesen
MitarbeiterInnenAgnes Happel, Jutta Zinnen, Robert Zwickle, Martina Berger, Katja Volkenant, Emanuel Kileo (Studierende des Masterstudiengangs“ Soziale Arbeit – Sozialraumentwicklung und -organisation (maps)“
StichworteÄltere Menschen, soziale Benachteiligung, partizipative Prozessbegleitung, Bedürfnisanalyse
KurzbeschreibungFür den Stadtteil der hessischen Stadt Eschwege wird derzeit ein sog. Quartierskonzept zum Wohnen im Alter entwickelt. In diesem Rahmen wird eine Bedürfnisanalyse in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren vor Ort durchgeführt.
Die angewendeten Forschungsmethoden sind nicht nur auf ihre analytischen Qualitäten, sondern vor allem auf ihre Praxisverwertung hin einzusetzen; d.h. nicht nur das Modellvorhaben „Wohnen im Alter auf dem Heuberg“, sondern auch die darin eingebettete hier angebotene Handlungsforschung zielt auf die Förderung der Lebensqualität, der Infrastruktur und eine soziale Prävention. Insofern kann bereits mit der forschenden Herangehensweise ein Prozess der Ressourcenschöpfung und -stärkung eingeleitet werden:
  • die in Selbsthilfe und Selbstorganisation der älteren Bewohner mit und ohne Migrationshintergrund liegenden Ressourcen zum längeren Erhalt der Gesundheit unter den Bedingungen des Lebensortes im Quartier können herausgearbeitet werden und
  • in Rückkopplung mit den lokalen Akteuren der Stadtteil/Gemeinwesen-, Alten- und Integrationsarbeit können die quartiersbezogenen Ressourcen sichtbar und nutzbar gemacht werden.
Der intendierte Forschungsprozess ist deshalb partizipativ und so angelegt, dass ein konkretes Handeln in Form der Entwicklung neuer und die bedürfnisorientierte Weiterentwicklung schon bestehender Angebote und Projekte unmittelbar abzuleiten ist.
Methoden:
Moderierte lebenslagen-, ethnien- und geschlechtsbezogene kontinuierliche Gruppenarbeit, Methoden der Lebenswelterkundung (Nadelung, Begehungen); Zukunftswerkstatt, open space gemeinsam mit lokalen Akteuren zur Rückkopplung der ermittelten Bedürfnisse zum Wohnen im Alter.
Finanzierung, FördermittelZweckverband Diakonisches Werk Eschwege/Witzenhausen Quartierskonzept „Wohnen im Alter auf dem Heuberg“
Laufzeit9/2010 – 4/2011
KontaktM.A. Frank Dölker
Hochschule Fulda
FB Sozialwesen
Marquardstraße 35
D-36039 Fulda
frank.doelker@sw.hs-fulda.de