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TitelRaumbezogene Interessenorientierung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in peripheren Klein- und Mittelstädten
Namen der ForscherInnenProf. Dr. habil. Michael May
Institution, an der die Forschung durchgeführt wurde (Fachhochschule, Fachbereich)FH Wiesbaden, Fb Sozialwesen
KooperationspartnerProf. Dr. habil. Monika Alisch, Hochschule Fulda, Fb Sozialwesen
MitarbeiterInnenStudierende des „Masterstudiengangs Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Sozial-raumentwicklung/Sozialraumorganisation (MAPS)“ der Fachbereiche Sozialwesen der FH Wiesbaden und der Hochschule Fulda
Stichwortegeschlechtsspezifische Muster von Raumaneignung, sozialräumliche Aspekte von Gleichheit und Differenz, Lehrforschung, Zukunftswerkstatt
KurzbeschreibungIm Lehrforschungsprojekt soll in sozialstrukturell und soziokulturell sehr unterschiedlich geprägten Klein- und Mittelstädten der Bundesrepublik von den Studierenden mit RepäsentantInnen verschiedener Bevölkerungsgruppen zunächst die ersten beiden Phasen einer Zukunftswerkstatt im Rahmen eines großen Tagesseminars durchgeführt werden. Deren Ergebnisse sollen im Anschluss auf der Basis der dokumentarischen Methode ausgewertet werden. In den entsprechenden soziogenetischen Rekonstruktionen geht es vor allem darum, den objektiven Kern von Interessensunterschieden und Gemeinsamkeiten klärend herauszuarbeiten. Dabei erhoffen wir uns vermittels der in der Utopiephase der Zukunftswerkstatt zum Einsatz kommenden kreativen Methoden der antizipatorischen Dimension raumbezogener Interessenori-entierungen gerechter werden zu können, als in bisherigen Forschungsarbeiten. Zugleich gilt es in der Auswertung zu sondieren, an welchen konkreten Orten es zu Konflikten im Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen kommt und was deren interessenbezogene Hintergründe sind.
Diese Ergebnisse werden bei einem 2. Tagesworkshop von den Studierenden jeweils vor Ort an die Betroffenen rückgekoppelt, um in dieser Diskussion einerseits die ver-schiedenen raumbezogenen Interessenorientierungen stärker zu profilieren. Zum anderen sollen diese Rückkopplungsdiskussionen auch dazu dienen, jeweils in die 3. Phase der Zukunftswerkstatt einzusteigen. Wurden auf die in der „Problemphase“ aufgedeckten sozialräumlichen Partizipationshindernisse sowie Konflikte im Zusam-menleben in der „Utopiephase“ gemeinsam möglichst kreative und verschiedenartige Lösungsvorschläge entwickelt, ohne diese gegeneinander zu stellen oder zu bewer-ten, so gilt es diese jetzt zu konkreten, möglicherweise auch alternativen Projektideen zuzuspitzen.
Laufzeit2009/2010
KontaktProf. Dr. habil. Michael May
FH Wiesbaden
Fb Sozialwesen
Kurt-Schumacher-Ring 18
D-65197 Wiesbaden
m.may@sozialwesen.fh-wiesbaden.de