Detailansicht zum Projekt

Titel Ausmaß von Teen Dating Violence unter Schülerinnen und Schülern in Hessen (TeDaVi)
Namen der ForscherInnenProf. Dr. Beate Blättner; Dr. Petra Brzank
Institution, an der die Forschung durchgeführt wurde (Fachhochschule, Fachbereich)Hochschule Fulda Fb Pflege und Gesundheit, Arbeitsgruppe „Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt“
Mitarbeiterin Katharina Liepe
StichworteGewalt in Teenagerbeziehungen, teen dating violence, Prävalenz, Risikofaktoren, gesundheitliche Folgen
Kurzbeschreibung

Gewalt in ersten romantischen Beziehungen und Verabredungen Jugendlicher ist ein bislang kaum erforschtes Gebiet in Deutschland. Während für die USA sowohl Daten zur Häufigkeit von Teen Dating Violence vorliegen als auch Präventionsprogramme an Schulen durchgeführt und evaluiert werden, ist die Beschäftigung mit diesem Thema in Europa noch vergleichsweise jung. In Großbritannien und neuerdings in der Schweiz zeigen Studien und Präventionsprojekte, dass das Thema auch für Europa relevant ist.

Im Rahmen des Projektes sollen für Hessen repräsentative Daten erhoben werden, mit denen Aussagen zu der Prävalenz dieses Problems unter Jugendlichen zwischen 14 und unter 18 Jahren, zu Einflussfaktoren und gesundheitlichen Folgen in Deutschland möglich sind. Erwartet werden Erkenntnisse über die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen, die dafür geeignete Altersgruppe und wesentliche Interventionsansatzpunkte.

Für die Schätzung des Ausmaßes von Gewalt in ersten Liebesbeziehungen und bei Verabredungen ist eine repräsentative Befragung von Schülerinnen und Schülern in der oben genannten Altersgruppe in Hessen geplant. Hierzu wird eine Stichprobenziehung aller interessierenden Schulformen (Haupt-, Real-, Gesamt-, Berufsschulen und Gymnasien) durchgeführt. Die Befragung der ausgewählten Schulklassen soll im Schuljahr 2012/2013 erfolgen.

Für die Befragung wird ein Fragebogen entwickelt, der auf einer britischen Studie (Barter et al. 2009) basiert, ergänzt um den KIDSCREEN-10. In einem Pretest mit der Zielgruppe wird der Fragebogen in Hinblick auf Verstehbarkeit und Handhabbarkeit getestet und ggf. modifiziert.

Finanzierung, FördermittelHessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, 63.870 Euro
Laufzeit 01.05.2012-31.10.2013
Veröffentlichungen im Zusammenhang mit diesem ForschungsprojektGeplant sind verschiedene Publikationen in Fachzeitschriften und Vorträge, bei denen die Ergebnisse präsentiert werden.
Kontakt Prof. Dr. Beate Blättner
Dr. Petra Brzank
Katharina Liepe
Hochschule Fulda
Fb Pflege und Gesundheit
Marquardstraße 35
D-36039 Fulda
Tel.: 0661 9640-6324
katharina.liepe@pg.hs-fulda.de