Frauen in der Geschichte der Mathematik

  • Hypatia (355-415/416): herausragende Mathematikerin und Dozentin, ihr Name wird auch als Hypatia von Alexandria angegeben und die Geburts-und Todesdaten variieren.
  • Maria Gaetana Agnesi (1718-1799): untersuchte und publizierte 1748 die Versiera der Agnesi, eine algebraische Kurve.
  • Gertrude Blanch (1897-1996): Mitarbeit am Mathematical Tables Project
  • Grace Chisholm Young (1868-1944): promovierte 1895 als erste Frau mit regulärer Doktorprüfung in Mathematik.
  • Irmgard Flügge-Lotz (1903-1974): Entwicklung der “Lotz-Methode”.
  • Sophie Germain (1776-1831): bekannt für die Sophie-Germain-Primzahlen.
  • Christine Ladd-Franklin (1847-1930): wichtige Beiträge zur Logik.
  • Katherine Johnson (geb. 1918): Mathematikerin, die im Project Mercury entscheidend zur Entwicklung der Raumfahrt beitrug.
  • Sonja Kovalevskaya (1850-1891): erhielt für ihre Forschung zu Festkörpern 1986 den Prix Bordin der Französischen Akademie der Wissenschaften.
  • Ada Lovelace (1815-1852): bekannt als erste Programmiererin.
  • Mileva Marić (1875-1948): Mitentwicklerin der Relativitätstheorie, wofür sie im Jahr 2005 in Zürich von der ETH geehrt wurde. Wie groß oder klein ihr Anteil an den Arbeiten ihres Ehemanns Albert Einsteins war, ist strittig.
  • Hanna Neumann (1914-1971): beschäftigte sich neben Gruppentheorie, speziell Gruppenvarietäten, auch mit Kombinatorik.
  • Emmy Noether (1982-1935): Begründerin der modernen Algebra, erste Mathematikprofessorin in Deutschland.
  • Rózsa Péter (1905-1977): Beiträge zur Theorie der rekursiven Funktionen.
  • Charlotte A. Scott (1858-1931): Forschung zu algebraischer und analytischer Geometrie.
  • Mary Somervielle (1780-1872): Autodidaktin, Übersetzung von LaPlaces Werk in einfache Sprache.
  • Ramdoraj Sujatha (geb. ca. 1960): bekannt für ihre Beiträge zur nichtkommutativen Iwasawa-Theorie.

 

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