Frauenanteil an den Studierenden in Bachelor-Studiengängen

Frauen und Männer verteilen sich nach wie vor sehr unterschiedlich auf die unterschiedlichen Studienbereiche und Studiengänge an den hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Zu den Studiengängen mit den höchsten Frauenanteilen gehören traditionell die Bereiche Pflege und Gesundheit und Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften und Recht, seit einigen Jahren aber auch die Bereiche Architektur und Innenarchitektur.

Die wenigsten Frauen finden sich in den Bereichen der Mechatronik und des Maschinenbaus, der damit die Elektro- und Informationstechnik als Schlusslicht abgelöst hat.

Der Frauenanteil fällt in zwei Studienbereichen unter 10% (Mechatronik 5,6%, Maschinenbau 7,4%), die Elektro- und Informationstechnik liegt jetzt knapp darüber 10,1%). Der Männeranteil fällt in keinem Bereich unter 10%. Den niedrigsten Männeranteil verzeichnet der Bereich Pflege und Gesundheit (18,3%), er ist damit leicht gestiegen. Das entspricht in etwa dem Frauenanteil in der Informatik (17,8%). Männer verteilen sich damit ausgeglichener auf die Studiengänge als Frauen, die sich viel stärker auf bestimmte Bereiche konzentrieren.

Der Frauenanteil in den meisten Bereichen ist gegenüber 2014 fast gleich geblieben, nur im Bereich Architektur/Innenarchitektur ist er erneut leicht gesunken (von 63,4% in 2012 auf 57,9%). Insgesamt hat die Zahl der Studierenden noch einmal deutlich zugenommen von 43.706 in 2013 auf 48.225 in 2014 und jetzt 50.645 im WS 2014/15.

Zur Gesamtübersicht der Bachelor- und Masterstudiengänge in Hessen

Hier finden Sie die Übersichten und Grafiken zu den Studierendenzahlen der

  • Bachelor-Studiengänge, geordnet nach der Höhe des Frauenanteils.
    Übersicht über die einzelnen Studiengänge im Vergleich seit 2005 bis WS 2014/15 mit kurzen Analysen der auffälligsten Befunde.
  • Bachelor-Studiengänge, geordnet nach Fachrichtungen.