Master-Studiengänge, geordnet nach der Höhe des Frauenanteils

Master-Studiengänge, in denen Frauen dominieren

  • Pflege und Gesundheit Master-Studiengänge: Frauenanteil

    Die Master-Studiengänge in der Pflege sind noch stärker frauendominiert als die Bachelor-Studiengänge, hier liegt der Frauenanteil zwischen 81% und 87,5% (im Bachelor zwischen 72% und 81,7%).

    Die Zahl der Studierenden in diesem Bereich hat sich seit 2014 weiter erhöht (von 321 auf 351), der Frauenanteil ist in etwa gleich geblieben (von 84,7 auf 84,3%).
  • Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften und Recht: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Auch in den Master-Studiengängen in diesem Bereich sind die Frauen deutlich in der Mehrzahl, ihr Anteil reicht von 58,3% bis 89,7%.

    Die Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 von 685 auf 739 erneut gestiegen, der Frauenanteil hat sich wieder etwas erhöht (von 76,8 auf 78,2%).

    In den Master-Studiengängen liegt der Frauenanteil insgesamt höher als in den Bachelor-Studiengängen (78,2 zu 72,5%).
  • Architektur und Innenarchitektur: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    In den Master-Studiengängen der Innenarchitektur liegt der Frauenanteil mittlerweile über 90% und damit höher als in den Bachelor-Studiengängen, höher auch als in der Pflege und der Sozialen Arbeit. In der Architektur fallen die H RheinMain mit ihrem Master Bauen im Bestand und die H Darmstadt mit ihrem Master Architektur mit einem deutlich höheren Frauenanteil auf (+22,1 und +12,8 Pp gegenüber dem Bachelor).

    Die Zahl der Studierenden hat sich seit 2014 weiter erhöht (von 619 auf 667), der Frauenanteil insgesamt ist in etwa gleich geblieben (63,2 zu 62,4%).
  • Oecotrophologie, Weinbau und Getränketechnologie: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Auch im Master sind die Frauen in der Oecotrophologie in der Überzahl (74,3% und 88,7%).

    Die Studierendenzahlen in diesem Bereich sind seit 2014 weiter gestiegen (von 187 auf 221), der Frauenanteil ist etwas gesunken (von 74,3 auf 70,6%), aber damit immer noch deutlich höher als im Bachelor (insgesamt 51,1%). Dies könnte mit fehlenden Zahlen aus dem Studiengang Master Oenologie an der H Geisenheim zu tun haben.

 

Master-Studiengänge mit ausgeglichenem Frauen- und Männeranteil

  • Betriebswirtschaft international: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Hier gibt es mittlerweile vier Masterstudiengänge mit Frauenanteilen zwischen 56,8 und 100% (in dem allerdings erst mit zwei Studentinnen gestarteten dualen Master Internationale BWL der H Darmstadt).

    Die Zahl der Studierenden ist seit 2014 nur leicht gestiegen (von 241 auf 254), der Frauenanteil dagegen etwas deutlicher (von 52,7 auf 59,4%).

    Der Frauenanteil im Master ist damit insgesamt etwas höher als im Bachelor (59,4 zu 54,8%).

 

Master-Studiengänge mit wechselndem Frauen- und Männeranteil

  • Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Die Frauen verteilen sich sehr unterschiedlich auf die Master-Studiengänge in diesem Bereich. Deutlicher unterrepräsentiert sind sie in den Studiengängen Entrepreneurship & Business Development (22,6%) der FRA UAS und Insurance and Finance (28%) der H RheinMain. Relativ hoch ist ihr Anteil im Studiengang Sales and Marketing der H RheinMain (65,8%).

    Die Studierendenzahl hat sich seit 2014 erneut deutlich erhöht (von 753 auf 925), der Frauenanteil ist weiter gefallen(von 51,4 auf 47,7%).

    Der Frauenanteil in den Master-Studiengängen ist damit erstmals niedriger als in den Bachelor-Studiengängen (47,7zu 50,4%).
  • Betriebswirtschaft spezialisiert: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Hier gibt es je nach Ausrichtung des Studiengangs große Unterschiede beim Frauenanteil. Führend sind Management und Vertragsgestaltung in der Gesundheitswirtschaft sowie Leadership an der FRA UAS (75 und 72,5%), am unteren Ende liegen Strategisches Informationsmanagement (23,3%) und Aviation Management (28,1%) ebenfalls an der FRA UAS.

    Die Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 von 454 auf 507 weiter gestiegen, der Frauenanteil insgesamt ist in etwa gleich geblieben (von 45,4 auf 44,4%).

    Insgesamt sind die Frauen in den Masterstudiengängen deutlich schwächer vertreten als in den Bachelorstudiengängen (44,4 zu 55,9%). Der größte Unterschied besteht zwischen Luftverkehrsmanagement BA und Aviation Management MBA an der FRA UAS (50 zu 28,1%).
  • Bio-, Chemie-, Medizin- und Umwelttechnologie: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Diese Studiengänge mit den höchsten Frauenanteilen in den Ingenieurwissenschaften zeigen eine große Bandbreite beim Master, sie reicht von 74,7% Frauenanteil im Studiengang Food Processing an der H Fulda bis zu 24,4% Frauenanteil in Umwelt-, Hygiene- und Sicherheitswesen an der TH Mittelhessen.

    Die Studierendenzahlen in diesem Bereich sind seit 2014 weiter gestiegen (von 361 auf 420), der Frauenanteil liegt in der Summe weiterhin bei knapp 50% (von 53,2 auf 49,8%).

    In zwei Master-Studiengängen (Lebensmitteltechnologie H Fulda und Umwelttechnik H RheinMain) liegt der Frauenanteil im Master deutlich höher als im Bachelor, bei den anderen zwischen 4,3 und 9,2 Prozentpunkten darunter. Insgesamt ist der Frauenanteil im Master aber leicht höher als der Frauenanteil im Bachelor (49,8% zu 46,3%).
  • Journalismus, Kommunikation, Medien, Design: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Auch in diesem Bereich ist die Spannbreite des Frauenanteils in den Master-Studiengängen sehr groß: Sie reicht von 68,3% beim Studiengang Media and Design Management an der H Darmstadt bis zu 26,7% beim Studiengang Leadership in the Creative Industry, ebenfalls an der H Darmstadt.

    Die Zahl der Studierenden in diesem Bereich hat sich seit 2014 weiter leicht erhöht (von 268 auf 291), der Frauenanteil ist ebenfalls leicht gestiegen (von 49,3 auf 53,5%).

    Beim Vergleich des Frauenanteils insgesamt in den Master- und Bachelor-Studiengängen ergeben sich keine großen Unterschiede (53,3% zu 54,2%).
  • Bauingenieurwesen, Garten- und Landschaftsbau: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Die Studiengänge in diesem Bereich sind ebenso heterogen wie der Frauenanteil. Er reicht von 21,9% Im Bauingenieurwesen an der H Darmstadt bis zu 58,1% in Urban Agglomerations an der FRA UAS. Hinzu kommt, dass einige Studiengänge sehr klein sind, so dass der Frauenanteil stark schwanken kann.

    Die absolute Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 weiter deutlich gestiegen (von 722 auf 834), der Frauenanteil insgesamt hat sich erneut leicht erhöht von 33,4 auf 36%.

    Der Vergleich zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen zeigt einen deutlich höheren Frauenanteil in den Master-Studiengängen an der FRA-UAS (nur bei der Geoinformation und Kommunaltechnik bleibt er in etwa gleich). Insgesamt ist der Frauenanteil in den Masterstudiengängen höher als in den Bachelorstudiengängen (36 zu 26,9%).
  • Mathematik und Physikalische Technik: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    In den Master-Studiengängen der Mathematik liegt der Frauenanteil bei 47,1 bis 54,5%, während er sich in der Physik und der Optotechnik zwischen 17,1% und 39,3% bewegt –eine erneute Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

    Die Gesamtzahl der Studierenden in diesem Bereich hat sich seit 2014 wieder leicht erhöht (von 293 auf 334), der Frauenanteil insgesamt ist ebenfalls gestiegen (39,8%).

    In den Mathematik-Studiengängen fällt der Frauenanteil an der TH Mittelhessen im Master niedriger aus (-7,9 Pp), noch deutlicher in der Angewandten Physik an der H Rhein Main (-9,2). Insgesamt hat der Frauenanteil im Master jetzt mit dem Bachelorbereich gleichgezogen (39,8 zu 39,9%).
  • Interdisziplinäre Informatik: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    In diesem noch recht kleinen Studienbereich gibt es nur drei Studiengänge an der TH Mittelhessen – Wirtschaftsinformatik mit geringem Frauenanteil (17,9%) und der sehr kleine Studiengang Bioinformatik und Systembiologie mit 24 Studierenden , davon 6 Frauen (25% Frauenanteil). Neu gestartet ist die Medizinische Informatik mit 17,4% Frauenanteil.

    Die Gesamtzahl der Studierenden ist von 88 auf 142 gestiegen.

    Insgesamt sind die Frauen im Master gegenüber dem Bachelor noch unterrepräsentiert (19 zu 24,1% Frauenanteil).
  • Medieninformatik: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    In diesem Bereich gibt es derzeit nur zwei Master-Studiengänge: der interdisziplinäre Studiengang Informationswissenschaft an der H Darmstadt mit geringerem Informatikanteil und 51,3% Frauen, und die Medieninformatik an der TH Mittelhessen mit nur 11,5% Frauen.

    Gegenüber 2014 gibt es etwas mehr Studierende in diesem Bereich (165 zu 174), der Frauenanteil ist dagegen wieder etwas gesunken (von 40,6 auf 37,4%).

    Der Frauenanteil in den Master-Studiengängen liegt aber höher als in den Bachelor-Studiengängen (37,4% zu 32,1%).

 

Master-Studiengänge, in denen Frauen deutlich in der Minderheit sind

  • Wirtschaftsingenieurwesen: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    In diesem Bereich führt diesmal die FRA UAS mit Wirtschaftsingenieurwesen und 28% Frauenanteil, Schlusslicht ist der 4semestrige Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der H Darmstadt mit 9,9% Frauenanteil.

    Die Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 erneut deutlich gestiegen (von 719 auf 907), der Frauenanteil ist  etwas höher (von 19,2 auf 20,2%).

    Im Vergleich zu den Bachelor-Studiengängen ist der Frauenanteil im Master allerdings noch deutlich geringer (28,0% zu 20,2%).
  • Allgemeine und Angewandte Informatik: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Die Unterschiede zwischen den Hochschulen beim Frauenanteil in der Informatik sind auch in den Masterstudiengängen erheblich. An der H Fulda liegen sie in Studiengang Electronic Business bei 21,4%, in der Informatik an der TH Mittelhessen nur bei 3,9%.

    Die absolute Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 nur leicht gestiegen (von 789 auf 812), der Frauenanteil insgesamt ist genau gleich geblieben (11,9%).

    Im Vergleich zum Bachelor ist der Frauenanteil insgesamt in den Master-Studiengängen der Informatik niedriger (17,8 zu 11,9%). Nur die H Fulda hat einen deutlich höheren Frauenanteil im Master (+9%).
  • Maschinenbau: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    In den Master-Studiengängen des Maschinenbaus reicht der Frauenanteil von 4,7% (Maschinenbau an der H Darmstadt) bis 23,2% (Kunststofftechnik an der H Darmstadt).

    Die Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 von 513 auf 663 wieder deutlich gestiegen, der Frauenanteil insgesamt hat sich weiter leicht erhöht von 9,9 auf 11,6%.
  • Elektro- und Informationstechnik: Master-Studiengänge, Frauenanteil

    Die TH Mittelhessen stellt in diesem Bereich den Studiengang mit dem höchsten Frauenanteil (Information and Communications Engineering, 21,1%). Den niedrigsten Frauenanteil hat jetzt der Fernstudiengang Elektrotechnik an der H Darmstadt mit 3,9%.

    Die absolute Zahl der Studierenden in diesem Bereich ist seit 2014 weiter gestiegen (von 879 auf 989), wobei sich der Frauenanteil insgesamt leicht erhöht hat (10,4 zu 11,2%).

    Die Master-Studiengänge haben die Bachelorstudiengänge beim Frauenanteil jetzt überholt (10,1 zu 11,2%). Einen Ausreißer stellt nur die Medientechnik an der H RheinMain dar, wo sich der Frauenanteil im Master Media and Communication Technology halbiert (27,5 zu 14,8%).