Vergleich des Frauenanteils in Bachelor- und Master-Studiengängen

Generell liegt der Frauenanteil in den Master-Studiengängen an hessischen HAWs etwas höher als in den Bachelorstudiengängen (38,9 zu 37,7%).

Am höchsten liegt er im Bereich Oecothrophologie ( + 19,5 Pp), höher auch in den Bereichen Soziale Arbeit (+ 5,7 Pp), Architektur und Innenarchitektur (+4,5 Pp) und im Bereich Pflege und Gesundheit (+ 2,7 Pp), also in den ohnehin von Frauen dominierten Studienbereichen.

Niedriger liegt der Frauenanteil in der Informatik (16,8 % im Master im Vergleich zu 22% im Bachelor, ein Minus von 5,2 Pp).

Hier finden Sie die Gesamtübersicht.

 

Die einzelnen Fachrichtungen und Studiengänge im Detail:

 

Fachrichtungen mit höherem Frauenanteil im Master:

Oecotrophologie - Weinbau - Getränketechnologie
In diesem Bereich ist der Frauenanteil im Master sehr viel höher als im Bachelor (70,6 zu 51,1 %, +19,5 Pp), was allein auf die Oecotrophologie zurückgeht.

Bauingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Gartenbau
Der Frauenanteil in den Master-Studiengängen ist um 9,2 Pp höher als in den Bachelor-Studiengängen (36,0 zu 26,8 %), was vor allem auf das Konto der Geomatik-Studiengänge geht.

Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften und Recht
Der Frauenanteil in den Master-Studiengängen ist um 5,7 Pp höher als im Bachelor (78,2 zu 72,5 %).

Medieninformatik
In Gegensatz zu den anderen Informatikbereichen ist der Frauenanteil im Master hier um 5,3 Pp höher (37,4 zu 32,1 %). Eine Ausnahme bildet die Medieninformatik an der TH Mittelhessen (-9 Pp).

Betriebswirtschaft international
Der Frauenanteil in den Masterstudiengängen ist 4,6 Pp höher als in den Bachelor-Studiengängen (59,4 zu 54,8 %).

Architektur und Innenarchitektur
Der Frauenanteil in den Master-Studiengängen ist um 4,5 Pp höher als in den Bachelor-Studiengängen (62,4 zu 57,9 %), besonders ausgeprägt ist der Unterschied an der H Darmstadt und an der H RheinMain in der Architektur.

Maschinenbau
Der Frauenanteil im Master ist 4,2 Pp höher als im Bachelor (11,6 zu 7,4 %).

Bio-, Chemie-, Medizin- und Umwelttechnologie
Der Frauenanteil im Master ist um 3,45 Pp höher als im Bachelor (49,8 zu 46,3 %), was allein auf die Studiengänge Food Processing an der H Fulda und Bio- und Umweltverfahrenstechnik an der H RheinMain zurückzuführen ist.

 

Fachrichtungen mit ähnlich hohem Frauenanteil im Master wie im Bachelor:

Pflege und Gesundheit
Der Frauenanteil im Master ist etwas höher (84,3 zu 81,7 %), außer in Public Health an der H Fulda.

Elektrotechnik
Der Frauenanateil im Master ist ähnlich wie im Bachelor (11,2 zu 10,1 %), eine deutliche Ausnahme ist die Medientechnik an der H RheinMain (14,8 zu 27,5 %).

Mathematik und Physik
In der Summe ist der Frauenanteil im Master und im Bachelor ähnlich (39,8 zu 39,9 %), wobei die Physikalische Technik an der TH Mittelhessen eine deutliche Ausnahme bildet (+17,8 Prozentpunkte)

Journalismus – Design – Kommunikation – Medien
Der Frauenanteil in beiden Bereichen ist ähnlich ausgeglichen (54,2% im Bachelor und 53,3 % im Master).

Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht
Der Frauenanteil im Master ist etwas niedriger als in den Bachelor-Studiengängen (47,7 zu 50,4 %). Besonders niedrig ist er in Entrepreneurship an der FRA UAS (22,6%) und in Insurance and Finance an der H RheinMain (28%).

 

Fachrichtungen mit niedrigerem Frauenanteil im Master:

Informatik interdisziplinär
Der Frauenanteil im Master ist um 5,1 Pp niedriger als in den Bachelor-Studiengängen (19 zu 24,1 %).

Informatik allgemein
Auch hier ist der Frauenanteil im Master um 5,8 Pp niedriger als in den Bachelor-Studiengängen (11,9 zu 17,8 %) – mit Ausnahme der Angewandten Informatik in Fulda (16,9 zu 7,9%).

Wirtschaftsingenieurwesen
Der Frauenanteil im Master ist geringer als im Bachelor (-7,8 Pp), der Unterschied ist aber etwas kleiner im Vergleich zum Vorjahr (20,2 zu 28 %).

Betriebswirtschaft spezialisiert
Hier ist der Unterschied beim Frauenanteil zwischen Master und Bachelor am größten, um 11,5 Pp (44,4 zu 55,9 %).