Gender Mainstreaming im Bologna-Prozess. Risiken und Chancen für Geschlechtergerechtigkeit bei der Umstellung auf ein zweistufiges Studiengangssystem am Beispiel der Hochschule Fulda

Ein einheitlicher europäischer Wissenschaftsraum ist das Ziel des sog. Bologna-Prozesses, der für den deutschen Hochschulraum mit einer Umstellung auf eine zweistufige Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master verbunden ist. Für die Geschlechtergerechtigkeit ist diese Umstellung mit Chancen und Risiken verbunden. Wie die genau aussehen und welche Strategien sich entwickeln lassen, um mehr Chancengleichheit für die Geschlechter in den Studienstrukturen und -inhalten zu bewirken, wurde am Beispiel der Hochschule Fulda untersucht. Neben der Sekundäranalyse bundesweiter und hochschulweiter statistischer Daten wurde dazu in einem Hypothesen generierenden Verfahren in einem ‚Männerfach’, einem ‚Frauenfach’ und einem hinsichtlich der Zahl von Studentinnen und Studenten nahezu ausgeglichenem Fachbereich Interviews mit Studierenden zu ihrer Bildungsbiografie durchgeführt und die Ergebnisse mit Programmverantwortlichen diskutiert.

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