EID - Evaluation der Implementierung des hessischen Dokumentationsbogens bei sexualisierter Gewalt gegen Frauen

Von strafrechtlich relevanten sexuellen Übergriffen sind 13 % der Frauen in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben betroffen. Europaweit steht einer steigenden Zahl von Anzeigen eine sinkende Verurteilungsquote gegenüber. Wird eine sexualisierte Gewalttat zur Anzeigegebracht, kann es nur dann zu einer Verurteilung der angreifenden Person vor Gericht kommen, wenn Beweise für die Tat vorliegen. Spuren am und im Körper der Gewaltbetroffenen, die durch eine Dokumentation und Spurensicherung gerichtsverwertbar festgehalten werden, können der Polizei und Justiz entscheidende Informationen liefern und die Aussagen des Opfers unterstützen.Um die Dokumentation und Spurensicherung auf eine standardisierte und qualitativ hochwertige Basis zu stellen und so die Beweisführung vor Gericht zu verbessern, wurde im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums ein Dokumentationsbogen bei sexualisierter Gewalt und ein Spurensicherungsset veröffentlicht. Ziel des Forschungsprojekts EID war, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, inwieweit und unter welchen Bedingungen dieser hessische Dokumentationsbogen von der Gesundheitsversorgung und der Polizei angewandt wird und ob er seine Ziele erreicht.


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