Gastprofessur und Mentoring

Eine Möglichkeit, Genderaspekte deutlich werden zu lassen, ist außerdem die Gastprofessur. Damit kann eine Universität genderspezifische Inhalte in Forschung und Lehre stärken, wie es beispielsweise an der Universität Bielefeld geschah. Im Sommersemester 2016 hatte PD Dr. Katharina Habermann in der Fakultät für Mathematik die Gender Gastprofessur inne.

Weiterhin ist es sinnvoll, Mentor*innen einzusetzen, um die Sichtbarkeit aller Geschlechter in der Mathematik zu erhöhen und damit längerfristig auch die Fachkultur zu verändern, denn:

„Fast alle Frauen, die wissenschaftliche Universitäts-Karrieren erfolgreich abschließen konnten, sind in ihrem mathematischen Interesse und in ihren Kompetenzen schon früh und im weiteren Verlauf ihres Berufsweges immer wieder unterstützt und gefördert worden“ (Hackmann 2006: 113).

Zum Weiterlesen:

  • Hackmann, Kristina (2007): Professorinnen in der Mathematik. Karrierewege und disziplinäre Verortung. In: Kirsten Smilla Ebeling und Sigrid Schmitz (Hg.): Geschlechterforschung und Naturwissenschaften. Einführung in ein komplexes Wechselspiel. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 95–116.